Mit Ausdauer, Kraft, körperlicher Gesundheit durch die graue Jahreszeit
Im letzten Artikel haben wir darüber berichtet, wie positiv sich Sport auf unsere körperliche und seelische Verfassung auswirkt. In diesem Artikel wollen wir daran anknüpfen und Ihnen weitere Tipps gegen, wie sie sich selbst aus dem Herbsttief befreien können.
Viele Ärzte und Therapeuten empfehlen zur Vermeidung von Antriebslosigkeit, Herbst-Blues, Trübsinn oder vorübergehenden Stimmungstiefs die 4S-Therapie. Um die 4S Therapie erfolgreich anzuwenden, sollten Sie sich regelmäßig der Sonne aussetzen, auf ausreichenden Schlaf achten, regelmäßig und ausreichend Sauerstoff aufnehmen und ihre soziale Kontakte pflegen.
Sonne
Eine der Hauptursachen für Stimmungstiefs ist der Mangel an Tageslicht. Durch Licht produziert unser Körper verstärkt Glückshormone (Endorphine) und Serotonin. Der Nervenbotenstoff Serotonin führt dazu, dass die Stimmung sich aufhellt. In der Dunkelheit erzeugt der Körper hingegen Melatonin. Melatonin ist dafür verantwortlich, dass wir uns schlapp und müde fühlen. Und hier auch gleich der erste Tipp:
Tipp: Versuchen sie jeden Tag mindestens für eine halbe Stunde nach draußen in die Sonne zu gehen. Denn das Tageslicht ist ganz wichtig für unseren Körper und für unseren Geist. Es bilden sich mehr Endorphine und Serotonin, welche unsere Stimmung aufhellen. Zusätzlich führen wir unserem Körper aber auch noch frische Luft zu.
Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum wir nach draußen gehen sollen, wenn wir uns auch im hellen Räumen aufhalten können. Der Grund ist ganz einfach: Auch an bewölkten Tagen im Herbst- und Winter hat das Sonnenlicht draußen noch eine drei- bis viermalig höhere Stärke als die Beleuchtung in geschlossenen Räumen.
Schlaf
Der Schlaf und der Gemütszustand befinden sich in einem empfindlichem Gleichgewicht. Der Schlaf wirkt sich auf die allgemeine Stimmungslage aus und diese im Umkehrschluss auf den Schlaf. Mangelnder Schlaf kann neben Müdigkeit und Schläfrigkeit auch zu Verstimmungen und Herbstblues führen. Im Umkehrschluss können Verstimmungen oder gar Depressionen die Ursache für Schlafprobleme sein, die sich auf zwei unterschiedliche Art und Weise darstellen. Entweder in übermäßigem oder auch unzureichendem Schlaf.
Kommt es vor, dass Sie sich im Moment etwas müde fühlen und bei dem schmuddeligen Wetter nicht so recht wach werden?
Evtl. führen schlaflose Nächte zur momentanen Müdigkeit. Sie sind eine Qual. Besonders Frauen ab 40 haben häufig Probleme mit dem Durchschlafen und kämpfen mit nächtlichen Gedanken im Bett, wälzen sich von einer Seite auf die andere und stehen immer wieder auf, um durch die dunkle Wohnung zu laufen, in der Hoffnung, endlich zur Ruhe zu finden.
Tipp: Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden und nachts nicht genug Erholung bekommen, dann kann Sport zur Lösung beitragen. Auch beruhigende Saunagänge und bewußtes Abschalten mit Hilfe eines spannenden Krimis als Bettlektüre bringen Erfolg. Je entspannter wir sind, umso leichter können wir nachts durchschlafen.
Sauerstoff
Wenn dem Körper vermehrt Sauerstoff zugeführt wird, gelangt dieser schneller in das Blut, wo er seine volle Wirkung zeigen kann. Das Blut wird sehr schnell erfrischt und dünnflüssiger. Zusätzlich werden die roten und weißen Blutkörperchen beweglicher. Neben der erfrischenden und aufhellenden Wirkung von Sauerstoff, wird das Abwehrsystem des Körpers gestärkt, so daß die Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien und Körpergifte erheblich zunimmt.
Geht bei ihnen momentan alles ein bisschen langsamer bzw. haben Sie Schwierigkeiten gezielt und motiviert in die Gänge zu kommen oder freuen Sie sich nicht auf den bevorstehenden Tag? Dann könnten gezielte Übungen zur besseren Sauerstoffaufnahme gut geeignet sein, um sie wieder richtig zu motivieren.
Tipp: Befolgen Sie doch einmal folgende Schritte zur
- Durch tiefes Einatmen über die Nase Energie und Sauerstoff aufnehmen, in dem Sie den Kopf leicht in die Nacken legen.
- Nun halten Sie bitte die Luft für ca. 10 Sekunden an und lassen Sie den Sauerstoff in ihrem Kopf und Körper verteilen.
- Zum Schluß der Übung sollten Sie ausatmen und dabei unbedingt wieder in eine lockere Körperhaltung zurückkehren. Achten Sie darauf, dass sie die aufgebaute Spannung im Nacken lösen und die durch den Sauerstoff aufgenommene Energie gespeichert wird.
Dieses Vorgehen wiederholen Sie bitte 10 Minuten in regelmäßigen Abständen und achten bitte darauf, einen möglichen Schwindel bzw. Kreislaufprobleme zu vermeiden.
Es klingt sehr einfach, aber es hat nachweislich eine sehr heilende Wirkung. Probiere es unbedingt mal aus!
Soziale Kontakte
Ganz besonders wichtig ist es in Phasen tiefer Stimmung sich seiner Freunde zu besinnen. Jeder kennt freundliche und liebevolle Mitmenschen, mit denen man schon so manchen Spaß erlebt hat. Besonders in Phasen der Niedergeschlagenheit kommt es allerdings vor, dass Sie sich daran nicht erinnern und eher schlechte Gedanken haben. Doch sie werden überrascht sein, wie schnell sich Ihre Schwermut legt, wenn Sie über alte Zeiten plaudern und gemeinsam etwas zu unternehmen. Selbst die Vorfreude auf ein Wiedersehen hellt die Stimmung meist schon auf.
Unser Tipp: Machen Sie sich bewußt, was für tolle Freunde Sie haben und treffen Sie sich mit Ihnen. Soziale Kontakte lenken von negativen Stimmungen ab. Laden Sie bewußt ein zum Plätzchen backen in der Vorweihnachtszeit oder gehen mit Ihnen aus z.B. auf den Weihnachtsmarkt.



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Davon höre ich heute zum ersten Mal. Aber werde mich mal etwas ausfürlicher damit auseinandersetzen.
Sicherlich ein Thema, das vielversprechend ist!
Oh, das wäre genau das Richtige für meinen Mann